Zusammengetragen von Peter Sutter, letztmals aktualisiert am 18. Juni 2026

Lebensweisheiten
„Die sicherste Tür ist die, die man offen lassen kann.“ (Chinesisches Sprichwort)
„Niemand kann den Morgen erreichen, ohne den Weg der Nacht zu durchschreiten.“ (Kalil Gibran, libanesischer Dichter, 1883-1931)
„Zeige einem schlauen Menschen einen Fehler und er wird sich bedanken. Zeige einem dummen Menschen einen Fehler und er wird dich beleidigen.“ (Laotse, 6. Jahrhundert v.Chr.)
„Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.“ (Sokrates, griechischer Philosoph, 470-399 v.Chr.)
„Wenn man merkt, dass der Gegner überlegen ist und man Unrecht behalten wird, so werde man persönlich, beleidigend, grob.“ (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788-1860)
„Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.“ (Bertrand Russell, britischer Philosoph und Mathematiker, 1872-1970)
„Alle Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen.“ (Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph, 1844-1900)
Krieg und Frieden
„Töten ist verboten, deshalb werden Mörder verurteilt. Es sei denn, sie töten in grossen Mengen und zum Klang von Trompeten.“ (Voltaire, französischer Philosoph, 1694-1778)
„Niemand, der bei Verstand ist, zieht den Krieg dem Frieden vor. Im Frieden begraben die Söhne ihre Väter, im Krieg die Väter ihre Söhne.“ (Herodot, griechischer Geschichtsschreiber um 450 v.Chr.)
„Frieden kommt natürlich durch Krieg, er gedeiht auf verseuchtem Boden, auf den Leichen, Ruinen, auf unbewohnbarem Gelände und Hass, seit hunderten Jahren. Ein Hoch allen, die über Alternativen zu diesem Irrsinn nachdenken.“ (Sibylle Berg, deutsche Schriftstellerin)
„Nur ein Verrückter kann Krieg wollen. Krieg zerstört die eigentliche Logik menschlicher Existenz.“ (Pablo Neruda, chilenischer Dichter und Schriftsteller, 1904-1973)
„Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre machen, sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eines: Sag NEIN!“ (Wolfgang Borchert, deutscher Schriftsteller, 1921-1947)
„Wenn die Reichen Krieg führen, sterben die Armen.“ (Jean-Paul Sartre, französischer Philosoph, 1905-1980)
„Friede ist nicht Abwesenheit von Krieg. Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen, Gerechtigkeit.“ (Baruch de Spinoza, niederländischer Philosoph, 1632-1677)
„Denke niemals, dass ein Krieg, egal wie notwendig oder gerechtfertigt er erscheint, kein Verbrechen ist.“ (Ernest Hemingway, US-amerikanischer Schriftsteller, 1899-1961)
„Die ganze Kriegspropaganda, all das Geschrei, die Lügen und der Hass, kommt immer von Leuten, die selber nicht kämpfen.“ (George Orwell, englischer Schriftsteller und Journalist, 1903-1950)
„Wenn wir uns Kriege ansehen, über die wir mehr wissen, zeigt sich, dass die Menschen vor allem wegen erfundener Geschichten gegeneinander kämpfen.“ (Yuval Noah Harari, israelischer Historiker und Schriftsteller)
„Frieden ist nicht irgendetwas, das man sich wünscht, sondern etwas, das man tut, das man ist und das man weitergibt.“ (John Lennon, britischer Musiker, 1940-1980)
„Die Massen sind niemals kriegslüstern, solange sie nicht durch Propaganda vergiftet werden.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Der Krieg ist der Vater allen Rückschritts.“ (Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller und Pazifist, 1881-1942)
„Kriege, was auch immer ihr Ziel sein mag, schaden der ganzen Menschheit, sie schaden auch den Völkern, die Sieger bleiben.“ (Henri de Saint-Simon, französischer Autor und Sozialist, 1760-1825)
„Wir können das Arsenal der Waffen nicht aus der Welt schreiben, aber wir können das Arsenal der Phrasen, die man hüben und drüben zur Kriegsführung braucht, durcheinanderbringen.“ (Max Frisch, schweizerischer Schriftsteller und Architekt, 1911-1991)
„Dauernder Friede kann nicht durch Drohungen, sondern nur durch den ehrlichen Versuch vorbereitet werden, gegenseitiges Vertrauen herzustellen.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Ich würde gerne sehen, wie jeder einzelne Soldat auf jeder Seite einfach seinen Helm abnimmt, sein Gewehr ablegt und sich an den Rand eines schattigen Weges setzt und sagt: Nein, ich werde niemanden töten. Es gibt genug Leute, die kämpfen wollen. Gebt ihnen die Gewehre.“ (Woody Guthrie, US-amerikanischer Singer-Songwriter, 1912-1967)
„Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg.“ (Cicero, römischer Philosoph, 106-43 v.Chr.)
„Ich frage mich, ob nicht alle Kriege, alles Blutvergiessen und alles Elend die Schöpfung befallen haben, als ein Mann sich anschickte, eines anderen Mannes Herr zu werden? Und ob dieses ganze Elend nicht weichen wird, wenn alle Zweige der Menschheit die Erde als den gemeinsamen Schatz aller ansehen?“ (Gerrard Winstanley, englischer Politaktivist, 1609-1676)
„Und als der nächste Krieg begann, da sagten die Frauen NEIN und schlossen Bruder, Sohn und Mann fest in der Wohnung ein.“ (Erich Kästner, deutscher Schriftsteller, 1899-1974)
„Wer noch einmal eine Waffe in die Hand nimmt, dem soll die Hand abfallen.“ (Franz Josef Strauss, deutscher CSU-Spitzenpolitiker und langjähriger Ministerpräsident Bayerns, im Jahre 1949).
„Man wird niemals Frieden durch Sicherheit erreichen. Man kann Sicherheit nur durch Frieden erreichen.“ (Johan Galtung, norwegischer Soziologe und Politologe, 1930-2024)
„Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten, nicht den Krieg.“ (Robert Jungk, deutsch-österreichischer Zukunftsforscher, 1913-1994)
„Der Friede erfordert dauernden Dienst, unentwegt und zähe, er verlangt Ausdauer, er lässt keinen Zweifel zu. Zweifel und Skeptik und Misstrauen lähmen den Friedensgedanken.“ (Aristide Briand, französischer Politiker, 1862-1923)
„Man sollte nicht versuchen, sich als Sieger und den anderen als Besiegten hinzustellen.“ (John F. Kennedy, US-Präsident, 1917-1963)
„Je weiter ich im Alter voranschreite und je mehr ich die Frage des Krieges durchdenke, desto überzeugter bin ich, dass die einzige Lösung der Frage die Weigerung der Bürger ist, Soldat zu werden.“ (Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1828-1910)
„Es gab nie einen guten Krieg oder einen schlechten Frieden.“ (Benjamin Franklin, US-amerikanischer Erfinder, 1706-1790)
„Krieg ist nicht die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Im Gegenteil, er stellt immer ein katastrophales Versagen politischen Könnens und Vorstellungsvermögens dar.“ (Kofi Anan, ehemaliger UNO-Generalsekretär, 1938-2018)
„Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir alle Kräfte, die den Krieg entfesseln, für den Aufbau einsetzen würden. Ein Zehntel der Energien, ein Bruchteil des Geldes wären hinreichend, um den Menschen aller Länder zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.“ (Willy Brandt, 1913-1992, deutscher Bundeskanzler 1969-1974)
„Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.“ (Erich Maria Remarque, deutscher Schriftsteller, 1898-1970)
„Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut weggewaschen werden.“ (Bertha von Suttner, österreichische Pazifistin und Schriftstellerin, 1843-1914)
„Ich glaube an die Gewaltlosigkeit als einziges Heilmittel.“ (Mahatma Gandhi, indischer Freiheitskämpfer, 1869-1948)
„Wenn alle Menschen nur aus Überzeugung in den Krieg zögen, dann würde es keinen Krieg geben.“ (Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1828-1910)
„Lieber hundert Stunden umsonst verhandeln, als eine Minute schiessen.“ (Helmut Schmidt, 1918-2015, deutscher Bundeskanzler 1974-1982)
„Der Krieg darf kein Mittel der Politik sein. Es geht darum, Kriege abzuschaffen, nicht nur, sie zu begrenzen.“ (Willy Brandt, 1913-1992, deutscher Bundeskanzler 1969-1974)
„In einem Krieg zeigt sich nicht die Stärke eines Landes, sondern die Schwäche menschlichen Verstands.“ (Fred Ammon, deutscher Autor)
„Ein kluger Kopf passt unter keinen Stahlhelm.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Jeder Krieg ist eine Niederlage. Denn Krieg vernichtet Leben.“ (Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890-1935)
„Es wird in dem Masse Frieden herrschen, in dem es der ganzen Menschheit gelingt, ihre ursprüngliche Berufung wiederzuentdecken, eine einzige Familie zu sein.“ (Papst Johannes Paul, 1920-2005)
„Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die nichts zu essen haben, frieren und keine Kleidung besitzen. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiss ihrer Arbeiter, den Geist der Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.“ (Dwight D. Eisenhower, 1890-1969, US-Präsident 1953-1961)
„Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.“ (John F. Kennedy, 1917-1963, US-Präsident 1961-1963)
„Ohne Frieden ist alles nichts.“ (Willy Brandt, 1913-1992, deutscher Bundeskanzler 1969-1974)
„Wir haben gelernt, wie Vögel zu fliegen, wie Fische zu schwimmen, aber wir haben nicht die einfache Kunst gelernt, als Brüder zu leben.“ (Martin Luther King, US-amerikanischer Bürgerrechtskämpfer, 1929-1968)
„Wir müssen den Frieden gewinnen, nicht den Krieg.“ (Sevim Dağdelen, deutsche BSW-Politikerin)
„Kleine Verbrechen werden bestraft, grosse in Triumphzügen gefeiert.“ (Marcus Tullius Cicero, 106-43 v.Chr.)
„Leute, die keinen Krieg erlebt haben, selbst aber Krieg provozieren, wissen nicht, was sie Furchtbares anrichten.“ (Helmut Schmidt, 1918-2015, deutscher Bundeskanzler 1974-1982)
„Wenn wir zum Krieg rüsten, werden wir Krieg haben.“ (Bertolt Brecht, deutscher Dramatiker, 1998-1956)
„Die Massen sind niemals kriegslüstern, solange sie nicht durch Propaganda vergiftet werden.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Wenn eine Gesellschaft sich entscheidet, kriegstüchtig zu werden, kriegstüchtig zu werden, dann muss sie ihr Verhältnis zur Gewalt auch ändern. Genaugenommen muss sie Tötungsbereitschaft herstellen.“ (Hartmut Rosa, deutscher Soziologe und Politikwissenschaftler)
„Solange noch ein Mensch auf der Erde hungert, ist jede Waffe eine Gotteslästerung.“ (Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller, 1917-1985)
Freiheit und Unabhängigkeit
„Unabhängigkeit im Denken ist das erste Kennzeichen der Freiheit. Ohne sie bleibst du ein Sklave der Umstände.“ (Vivekananda, hinduistischer Mönch und Gelehrter, 1863-1902)
„Das Grosse ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein.“ (Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph und Schriftsteller, 1813-1855)
„Niemand, dem du beibringst zu denken, kann danach wieder so gehorchen wie zuvor. Nicht aus rebellischem Geist heraus, sondern wegen der Angewohnheit, im Zweifel alle Dinge zu prüfen.“ (Hanna Arendt, deutsch-US-amerikanische Schriftstellerin, 1906-1975)
„Das Stärkste, was ein Mensch haben kann, ist ein freier Geist, der sich durch nichts einschränken lässt.“ (Shi Heng Yi, Meister des Shaolin Temple Europe)
„Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie äussern dürfen.“ (George Orwell, englischer Schriftsteller und Journalist, 1903-1950)
„Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.“ (Johann Wolfgang Goethe, deutscher Dichter, Politiker und Naturforscher, 1749-1832)
„Nur im Alleinsein können wir uns selber finden. Alleinsein ist nicht Einsamkeit, sie ist das grösste Abenteuer.“ (Hermann Hesse, deutsch-schweizerischer Schriftsteller und Dichter, 1877-1962)
„Beauty begins the moment you decide to be yourself.“ (Coco Chanel, französische Modeschöpferin und Unternehmerin, 1883-1971)
„Bei sich selbst bleiben und trotzdem offen, das ist der Schlüssel. Das Leben bringt dir immer genau das, was du brauchst. Und wenn du einmal scheiterst, dann wenigstens mit deinem Plan und nicht mit dem eines andern.“ (Chris de Rohr, Schweizer Rockmusiker)
„Was die Herde am meisten hasst, sind diejenigen, die anders denken. Es ist nicht so sehr die Meinung an sich, sondern die Kühnheit, selbst zu denken, etwas, was sie selbst nicht können.“ (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788-1860)
„Der Mensch ist nichts anderes als sein Entwurf, er existiert nur in dem Masse, als er sich entfaltet.“ (Jean-Paul Sartre, französischer Philosoph und Schriftsteller, 1905-1980)
„Die Grösse des Menschen liegt an seiner Entscheidung, stärker zu sein als seine Umstände.“ (Albert Camus, französischer Schriftsteller, 1913-1960)
„Selbst denken ist der höchste Mut. Wer wagt, selbst zu denken, der wird auch handeln.“ (Bettina von Arnim, deutsche Schriftstellerin, 1785-1859)
„Wenn man mit der Masse geht, kommt man so weit wie die Masse. Wenn man den eigenen Weg geht, kommt man an Stellen, wo noch keiner war.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Wer nicht in die Welt zu passen scheint, der ist immer nahe daran, sich selbst zu finden.“ (Hermann Hesse, deutsch-schweizerischer Schriftsteller, 1877-1962)
„Je weniger wir frei sind zu entscheiden, wer wir sind und wir leben wollen, desto mehr versuchen wir, eine Fassade zu errichten, die Tatsachen zu kaschieren und in Rollen zu schlüpfen.“ (Hannah Arendt, deutsche Philosophin, 1906-1975)
„Niemand kann frei sein, solange es nicht alle sind.“ (Erich Mühsam, deutscher Schriftsteller, 1878-1934)
Politik
„Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie schon längst verboten.“ (Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890-1935)
„Diejenigen, die das Privileg haben, zu wissen, haben die Pflicht zu handeln.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Die Regierungen und alle Politiker sollen für die Allgemeinheit arbeiten. Sie sollen nicht nur auf die ökonomischen Eliten hören, sondern der Bevölkerung zu Dienst stehen, die Land, Wohnung, Arbeit und ein gutes Leben im Einklang mit der Menschheit und der Schöpfung suchen.“ (Papst Franziskus, 1936-2025)
„Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst.“ (Platon, griechischer Philosoph, 428-348 v. Chr.)
„Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein, die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das Populäre zu tun. Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen“ (Walter Scheel, 1919-2016, deutscher Bundespräsident 1974-1979)
„In der internationalen Politik geht es nicht um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt hat.“ (Egon Bahr, deutscher SPD-Politiker, 1922-2015)
Geschichte
„Wer die Geschichte nicht kennt, wird die Zukunft nicht in den Griff bekommen.“ (Golo Mann, deutsch-schweizerischer Historiker und Schriftsteller, 1909-1994)
Mensch und Natur
„Alle Dinge teilen denselben Atem – das Tier, der Baum, der Mensch… Die Luft teilt ihren Geist mit allem Leben, das sie unterstützt.“ (Häuptling Seattle, 1786-1866)
„Wir alle stecken in einem grossen Dilemma: Wir zerstören den Globus.“ (Georg Schütte, Generalsekretär der Volkswagenstiftung, geb. 1962)
„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (Mahatma Gandhi, indischer Freiheitskämpfer, 1869-1948)
„Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum kann andauernd weitergehen in einer endlichen Welt, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.“ (Kenneth E. Boulding, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, 1910-1993)
„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ (indianische Weisheit)
„Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.“ (Albert Schweitzer, deutsch-französischer Arzt und Philosoph, 1875-1965)
„Entweder hören wir mit der Ideologie des grenzenlosen Wachstums auf, oder es passiert eine schreckliche Katastrophe. Heute geht es um das Überleben der Menschheit.“ (Eric Hobsbawn, britischer Historiker, 1917-2012)
„Ich verstehe nicht, warum wir es Vandalismus nennen, wenn wir etwas zerstören, das der Mensch geschaffen hat, aber wenn wir etwas zerstören, das die Natur geschaffen hat, nennen wir es Fortschritt.“ (Ed Begley, US-amerikanischer Schauspieler)
Religion
„Nur ein Atheist kann ein guter Christ sein.“ (Ernst Bloch, deutscher Philosoph, 1885-1977)
Patriarchat
„Das Problem sind die Männer. Keine Frau hat nachts Angst, wenn sie migrantischen Frauen begegnet, sondern sie hat Angst, wenn sie Männern begegnet, egal ob sie migrantisch sind oder nicht.“ (Heidi Reichinnek, deutsche Politikerin, geb. 1988)
Mensch und Tier
„Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gestellt werden, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.“ (Albert Schweitzer, deutsch-französischer Arzt und Philosoph, 1875-1965)
„Der Mensch hat aus der Erde eine Hölle für die Tiere gemacht.“ (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788-1860)
Sozialismus
„Die DDR hatte eine Utopie. Die ist gescheitert. Dieses mein Land, Deutschland heute, hat keine Utopie. Ich sehe keine. Ausser Geldvermehrung.“ (Jens Winkelmann, ehemaliger Mitarbeiter im DDR-Aussenministerium)
Kapitalismus
„Es muss doch etwas faul sein im Innersten eines Gesellschaftssystems, das seinen Reichtum vermehrt, ohne sein Elend zu verringern.“ (Karl Marx, deutscher Philosoph und Schriftsteller, 1818-1883)
„Kapitalismus tötet.“ (Papst Franziskus, 1936-2025)
„Der Kapitalismus braucht den Krieg.“ (Papst Franziskus, 1936-2025)
„Das Kapital entwickelte sich ferner zu einem Zwangsverhältnis, welches die Arbeiterklasse nötigt, mehr Arbeit zu verrichten, als der enge Umkreis ihrer eignen Lebensbedürfnisse vorschrieb.“ (Karl Marx, deutscher Philosoph und Schriftsteller, 1818-1883)
„Der Kapitalismus hat die Menschen im Stich gelassen. Wenn es Hunderttausende von Kindern gibt, die nicht genug zum Überleben haben, ist das ein eklatanter Misserfolg. Wie könnte man es sonst beschreiben?“ ( frühere Jacinda Ardern, neuseeländische Premierministerin, geb. 1980)
„Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.“ (Jean Jaurès, französischer Historiker und Pazifist, 1859-1914)
„Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stecken. Einem das Brot entziehen. Einen von der Krankheit nicht heilen. Einen in eine schlechte Wohnung schicken. Einen durch Arbeit zu Tode schinden. Einen zum Suizid treiben. Einen in den Krieg führen. Nur wenig davon ist in unserem Staat verboten.“ (Bertolt Brecht, deutscher Schriftsteller und Dramatiker, 1898-1956)
„Es ist einfacher geworden, sich das Ende der Welt vorzustellen, als das Ende des Kapitalismus.“ (Frederic Jameson, US-amerikanischer Literaturkritiker, 1934-2024)
„Solange das Kapital herrscht, werden Krieg und Rüstung nicht aufhören.“ (Rosa Luxemburg, marxistische Politikerin und Publizistin, 1871-1919)
„Es gäbe genug Geld, genug Arbeit, genug zu essen, wenn wir die Reichtümer der Welt richtig verteilen würden, statt uns zu Sklaven eines starren Wirtschaftssystems zu machen.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Kapitalismus ist der erstaunliche Glaube, dass die gemeinsten Motive der gemeinsten Menschen auf irgendeine Art die besten Ergebnisse in der besten aller möglichen Welten bringen werden.“ (John Maynard Keynes, britischer Ökonom und Politiker, 1883-1946)
„Der Kapitalismus wird nicht von selbst zusammenbrechen, er hat noch die Kraft, uns alle mit in den Tod zu reissen, wie der lebensmüde Flugzeugpilot seine Passagiere. Wir müssen das Cockpit stürmen, um gemeinsam den Steuerknüppel herumzureissen.“ (Lucien Sève, französischer Philosoph, 1926-2020)
Imperialismus
„Der Westen hat die Welt nicht durch seine Überlegenheit, seine Ideen, seine Werte oder seine Religion erobert, sondern durch seine Überlegenheit beim Anwenden organisierter Macht. Westler vergessen diese Tatsache oft, Nichtwestler nie.“ (Samuel Huntington, US-Politwissenschaftler, 1927-2008)
„Russlands Bodenschätze sind zu gewaltig, als dass sie den Russen allein gehören dürfen.“ (Madeleine Albright, ehemalige US-Aussenministerin, 1937-2022)
„Einige Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges waren von Hybris, Arroganz und übertriebener Siegessicherheit des Westens gekennzeichnet.“ (Hubert Védrine, ehemaliger französischer Aussenminister)
„Als die Sowjetunion 1991 zusammenbricht, ist das für Putin eine Tragödie, weil damit alle seine Jugendideale, der Patriotismus, der Dienst am Staat und die Opposition gegenüber dem Westen am Boden liegen.“ (Michael Eltchaninoff, französischer Philosoph und Autor)
Demokratie
„Die perfekte Diktatur wird den Anschein einer Demokratie machen, einem Gefängnis ohne Mauern, in dem die Gefangenen nicht einmal davon träumen auszubrechen. Es ist ein System der Sklaverei, bei dem die Sklaven dank Konsum und Unterhaltung ihre Liebe zur Sklaverei entwickeln.“ (Aldous Huxley, britischer Schriftsteller und Philosoph, 1894-1963)
„Demokratie ist die Methode, den Willen des Finanzadels so umzusetzen, dass das Volk glaubt, die Mehrheit habe es so gewollt.“ (Matthias Lubos, deutscher Produzent und Komponist)
„Demokratie existiert dort, wo niemand so reich ist, dass er den andern kaufen kann, und niemand so arm, dass er sich verkaufen muss.“ (Jean-Jacques Rousseau, Genfer Schriftsteller und Philosoph, 1712-1778)
„Demokratie ist, wenn sich zwei Wölfe und ein Schaf am Tag darüber unterhalten, was es am Abend zu essen gibt.“ (Thomas Jefferson, 1743-1826, US-Präsident 1801-1809)
Macht
„Machtgelüste sind die entsetzlichsten aller Leidenschaften.“ (Publius Cornelius Tacitus, römischer Geschichtsschreiber, etwa 58-120)
„In der normalen Population sind etwa zwei Prozent aller Menschen Psychopathen, die wenigstens davon sitzen im Gefängnis. In der Legalität gibt es eine viel grössere Spielwiese für sie, die können da noch viel besser Macht ausüben.“ (Joe Bausch, deutscher Schauspieler und Autor)
„Die Minderheit der jeweils Herrschenden hat vor allem die Schule, die Presse und meistens auch die religiösen Organisationen in der Hand. Durch diese Mittel beherrscht und leitet sie die Gefühle der grossen Masse und macht diese zu ihrem willenlosen Werkzeug.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Die Freiheit der Presse im Westen ist letztlich die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ (Peter Scholl-Latour, deutsch-französischer Journalist und Sachbuchautor, 1924-2014)
„Macht brauchst du nur, wenn du etwas Böses vorhast. Für alles andere reicht Liebe um es zu erledigen.“ (Charlie Chaplin, britischer Schauspieler und Regisseur, 1889-1977)
„Je näher ein Land seinem Untergang kommt, desto verrückter werden seine Gesetze.“ (Markus Tullius Cicero, römischer Philosoph, 106 bis 43 v.Chr.)
„In den modernen Gesellschaften ist es nicht so, dass eine kleine Gruppe Herrschender andere mit Zwang unterdrückt, sondern dass die herrschende Ordnung ihre Stabilität daraus zieht, dass eine Mehrheit an sie glaubt. Will man die herrschende Ordnung brechen, muss man diesen Glauben brechen. Politischer Kampf ist der Kampf um die Hegemonien an Ideen und Weltverständnissen.“ (Antonio Gramsci, italienischer Schriftsteller, 1891-1937)
„Gegen organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes Mittel, so sehr ich es bedauere.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
Diktatur und Totalitarismus
„Die moderne Diktatur kommt nicht mit braunen und schwarzen Uniformen daher. Wir machen das mit Unterhaltung, mit Fernsehen, mit Spass und mit einer Erziehung, die verdummt.“ (Gore Vidal, US-amerikanischer Schriftsteller, 1925-2012)
„Der Faschismus von heute hat äusserlich nichts mit dem aus der Vergangenheit zu tun. Keine Uniformen, Stechschritt und erhobener Gruss. Nein, er ist modern, raffiniert verpackt und wird mit PR verkauft. Aber der Geist, der dahinter steckt, die totale Kontrolle und Ausbeutung, die Zensur, die Mediengleichschaltung, die Lügen, die Unterdrückung und die Angriffskriege, die Resultate, sind dieselben. Die meisten Menschen sehen das nicht und sind durch die Propaganda völlig geblendet.“ (Umberto Eco, italienischer Schriftsteller, 1932-2016)
„Die Entbindung vom Nachdenken ist der erste, gefährlichste Schritt in den Totalitarismus. Wer schweigt, stimmt zu.“ (Ulrike Guérot, deutsche Politikwissenschaftlerin)
„Wer einmal mit dem Notstand spielen sollte, um die Freiheit einzuschränken, wird meine Freunde und mich auf den Barrikaden zur Verteidigung der Demokratie finden, und dies ist ganz wörtlich gemeint.“ (Willy Brandt, 1913-1992, deutscher Bundeskanzler 1969-1974)
Manipulation
„Das ganze System beruht auf der Idee, dass man der Mehrheit alles einreden kann, solange man es genug laut und oft wiederholt.“ (Edward Snowden, US-amerikanisch-russischer Whistleblower)
„Es ist leichter, eine Lüge zu glauben, die man tausendmal hört, als die Wahrheit, die man nur einmal hört.“ (Abraham Lincoln, US-Präsident, 1809-1865)
„Die Freiheit der Presse im Westen ist letztlich die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ (Peter Scholl-Latour, deutsch-französischer Journalist und Sachbuchautor, 1924-2014)
„Und ein solches Volk, das sich seiner Macht, zu denken und zu urteilen, beraubt sieht, ist auch, ohne es zu wissen und zu wollen, dem Gesetz der Lüge vollständig unterworfen. Mit einem solchen Volk kann man dann machen, was man will.“ (Hanna Arendt, US-amerikanische Philosophin, 1906-1975)
„Der Aufbau von Feindbildern ist die wirksamste Methode zur Manipulation der Massen.“ (Thomas Pfitzer, deutscher Autor)
„Wir dürfen nicht alles glauben, was uns im Westen über Russland erzählt wird.“ (Yves Rossier, ehemaliger Schweizer Botschafter in Moskau)
„Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangen nehmen.“ (Jean-Jacques Rousseau, Genfer Schriftsteller und Pädagoge, 1712-1778)
„Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.“ (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Schriftsteller, 1749-1832)
„Wir können nicht davon ausgehen, dass das, was wir sehen und hören, wirklich stimmt. Sondern es ist eine ununterbrochene Propaganda-Berieselung.“ (Fürstin Gloria von Thurn und Taxis)
Medien
„Die Medien könnten die grösste Friedensmacht der Erde sein. Stattdessen geben sie sich als Kriegswaffe her.“ (Amy Goodman, „Democracy Now“)
„Es gibt keinen Krieg ohne eine arglistig täuschende Regierung und einen auf ihre Weise lügnerisch und gewalttätig werdenden Staatsapparat. Und dieser braucht zu seinem Schutz eine verblendete Öffentlichkeit, die nur sieht, was sie sehen kann, ohne die Abschaffung der Zivilisation zu bemerken. Wo Krieg herrscht, da sind vorher Journalisten Soldaten geworden.“ (Michael Andrick, deutscher Philosoph)
„Suche die Wahrheit immer von unten nach oben – nicht von oben nach unten. Journalisten sind niemals echte Journalisten, wenn sie Agenten der Macht sind, egal wie sehr sie diese Rolle verschleiern. Echte Journalisten sind die Vertreter der Menschen.“ (John Pilger, australischer Journalist, 1939-2023)
Widerstand
„Wie viel ist schon gewonnen, wenn nur einer aufsteht und Nein sagt.“ (Bertolt Brecht, deutscher Dramatiker und Lyriker, 1898-1956)
„Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.“ (Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890-1935)
„Die grösste Tragödie im Leben ist das Aufgeben des Kampfes.“ (Nikolai Ostrowski, sowjetischer Schriftsteller und Revolutionär, 1904-1936)
„Du hast Feinde? Gut. Das bedeutet, dass du dich irgendwann in deinem Leben für etwas eingesetzt hast.“ (Victor Hugo, französischer Schriftsteller und Politiker, 1802-1885)
„Scheut euch nicht, eure Stimme für Ehrlichkeit und Wahrheit und Mitgefühl gegen Ungerechtigkeit und Lüge und Gier zu erheben. Wenn die Menschen auf der ganzen Welt dies täten, würde das die Welt tiefgreifend verändern.“ (William Faulkner, US-amerikanischer Schriftsteller, 1897-1962)
„Wenn man einem Menschen verbietet, das Leben zu leben, das er für richtig hält, hat er keine andere Wahl, als ein Rebell zu werden.“ (Nelson Mandela, südafrikanischer Bürgerrechtskämpfer, 1918-2013, Präsident Südafrikas 1994-1999)
„Natürlich wollen wir grundlegende Veränderungen. Wenn das Revolution ist, dann bin ich ein Revolutionär. Selbst Jesus war das, er wollte Güte, Gerechtigkeit und Vergebung.“ (Desmond Tutu, südafrikanischer Bischof und Menschenrechtsaktivist, 1931-2021)
„Wir können aus der Erde keinen Himmel machen, aber jeder von uns kann etwas tun, dass sie nicht zur Hölle wird.“ (Fritz Bauer, Generalstaatsanwalt in den Frankfurter Auschwitzprozessen, 1903-1968)
Ungehorsam
„Es gibt keine schöpferische Tätigkeit ohne Ungehorsam.“ (Jean Cocteau, französischer Schriftsteller und Filmregisseur, 1889-1963)
Autonomie und Selbstverwirklichung
„Sie lachen über mich, weil ich anders bin. Ich lache über sie, weil sie alle gleich sind.“ (Kurt Cobain, US-amerikanischer Rockstar, 1967-1994)
„Entschuldige dich nie dafür, du selbst zu sein.“ (Paulo Coelho, brasilianischer Schriftsteller)
„Wir sollten uns viel öfter die Frage stellen, ob es richtig ist, nur weil wir es alle tun.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Man muss etwas machen, um selbst keine Schuld zu haben. Dazu brauchen wir einen harten Geist und ein weiches Herz. Wir haben alle unsere Massstäbe in uns selbst, nur suchen wir sie zu wenig.“ (Sophie Scholl, deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, 1921-1943)
„Wenn der Weg vor dir klar ist, dann bist du vermutlich auf dem Weg eines anderen.“ (Carl Gustav Jung, Schweizer Psychiater, 1875-1961)
„Du selbst zu sein, in einer Welt, die dich ständig anders haben will, ist die grösste Errungenschaft.“ (Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller, 1803-1882)
„In der Einsamkeit lernt man, sich selber zuzuhören.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
Mut
„Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig.“ (Sokrates, griechischer Philosoph, 469-399 v.Chr.)
„Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht.“ (unbekannt)
Zeit
„Einst hatten wir Zeit. Ich weiss nicht, wer sie uns genommen hat. Ich weiss nicht, wessen wir Sklaven wir sind. Wir leben wie die Ameisen, drüben im Abendland.“ (Max Frisch, Schweizer Schriftsteller, 1911-1991)
Wirtschaft
„Das Bruttosozialprodukt misst alles, ausser dem, was das Leben lebenswert macht.“ (Robert Kennedy, US-Senator und Justizminister, 1925-1968)
„Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh.“ (Henry Ford, US-amerikanischer Automobilpionier, 1863-1947)
Arbeit
„Das einzige Mittel, um zu leben, ist Arbeit. Um arbeiten zu können, muss man die Arbeit lieben. Um die Arbeit lieben zu können, muss sie interessant sein.“ (Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1828-1910)
Armut
„Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade.“ (Johann Heinrich Pestalozzi, Schweizer Pädagoge und Schriftsteller, 1746-1827)
„Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an. Und der Arme sagte zum Reichen bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“ (Bertolt Brecht, deutscher Dichter, 1898-1956)
„Die Behauptung, es gäbe kein Geld, um das Elend in der Welt zu beseitigen, ist eine Lüge. Wir haben auf der Erde Geld wie Dreck, es haben nur die falschen Leute.“ (Heiner Geissler, CDU-Politiker, 1930-2017)
„Wenn die Reichen die Armen ausbeuten und bestehlen, nennt man das Geschäfte. Wenn die Armen sich verteidigen, nennt man das Gewalt.“ (Mark Twain, US-amerikanischer Schriftsteller, 1835-1910)
„Den Armen wird Dankbarkeit beigebracht, damit die Ordnung der Reichen nicht gestört wird.“ (Alevitische Weisheit)
Reichtum
„Hinter jedem grossen Vermögen steht ein grosses Verbrechen.“ (Honoré de Balzac, französischer Schriftsteller, 1799-1850)
Migration
„Man muss Menschen schützen, nicht Grenzen.“ (Giusi Nicolini, ehemalige Bürgermeisterin von Lampedusa, geb. 1961)
„Nicht die Migration ist die Mutter aller Probleme, sondern die soziale Ungleichheit.“ (Gerhard Trabert, deutscher Arzt, Politiker und Autor)
„Die überwiegende Zahl der Menschen, die ihre Heimat verlassen, tun dies nicht, weil sie in Europa das Paradies erwartet, sondern weil in ihrer Heimat die Hölle herrscht.“ (Gerhart Trabert, Arzt und Buchautor)
„Wir haben Angst, unsere Heimat zu verlieren, weil Leute kommen, die schon längst ihre Heimat verloren haben.“ (Hagen Rether, deutscher Kabarettist)
Gesundheit
„Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.“ (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Schriftsteller, 1749-1832)
Bildung
„Wahre Bildung besteht darin, den Menschen beizubringen, alleine zu denken.“ (Noam Chomsky, US-amerikanischer Sprachwissenschaftler und politischer Publizist)
„Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles vergessen hat, was man in der Schule gelernt hat.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Der Mensch ist nichts anderes als sein Entwurf, er existiert nur in dem Masse, als er sich entfaltet.“ (Jean-Paul Sartre, französischer Dramatiker und Philosoph, 1905-1980)
„Die beste Bildung findet ein Mensch auf Reisen.“ (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, Politiker und Naturforscher, 1749-1823)
„Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.“ (Bertrand Russell, britischer Philosoph und Religionskritiker, 1872-1970)
Kinder
„Wissen ist endlich, Phantasie ist unendlich.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Es sind Söhne und Töchter von des Lebens Verlangen nach sich selber. Sie kommen durch euch, aber nicht von euch. Und sind sie auch bei euch, so gehören sie euch doch nicht.“ (Kahlil Gibran, libanesischer Dichter, 1883-1931)
„Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.“ (Dante Alighieri, italienischer Dichter, 1265-1321)
„Der Mensch, wenn er werden soll, was er sein muss, muss als Kind sein und als Kind tun, was ihn als Kind glücklich macht.“ (Johann Heinrich Pestalozzi, Schweizer Pädagoge und Schriftsteller, 1746-1827)
„Es wird überhaupt zu viel erzogen. Es gibt keine andere vernünftige Erziehung, als Vorbild zu sein.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Eine Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren Kindern umgeht.“ (Eduardo Galeano, uruguayischer Schriftsteller, 1940-2015)
„Weil unsere Kinder unsere einzige reale Verbindung zur Zukunft sind, und weil sie die Schwächsten sind, gehören sie an die erste Stelle der Gesellschaft.“ (Olof Palme, 1927-1986, schwedischer Ministerpräsident 1969-1976 und 1982-1986)
Leidenschaft und Beharrlichkeit
„Gib niemals auf, für das zu kämpfen, was du tun willst. Mit etwas, wo Leidenschaft und Inspiration ist, kann man nicht falsch liegen.“ (Ella Fitzgerald, US-amerikanische Jazzsängerin, 1917-1996)
„Kein Weg ist zu lang für den, der langsam und ohne Eile vorwärts schreitet, und kein lockendes Ziel liegt zu fern für den, der sich mit Geduld rüstet.“ (Jean de la Bruyère, französischer Schriftsteller, 1645-1696)
„Das Gelingen ist manchmal das Endresultat einer ganzen Reihe missglückter Versuche.“ (Vincent van Gogh, niederländischer Maler und Zeichner, 1853-1890)
„Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.“ (Mark Twain, US-amerikanischer Schriftsteller, 1835-1910)
„Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter.“ (Ludwig Thoma, deutscher Schriftsteller, 1867-1921)
„Alle Dinge sind bereits gesagt. Aber das niemand zuhört, müssen wir immer wieder von vorne anfangen.“ (André Gide, französischer Schriftsteller, 1869-1951)
„Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.“ (Konfuzius, chinesischer Philosoph, 551-476 v.Chr.)
Dialog
„Wenn man merkt, dass der Gegner überlegen ist und man Unrecht behalten wird, so wird man persönlich, beleidigend, grob.“ (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788-1860)
„Ich glaube, man kann in anderen Menschen nur das erkennen, was auch in einem selbst irgendwo tief angelegt ist. Deshalb sollte man sich nie über seinen Gesprächspartner erheben. Das Wichtige ist, dass man sich ihm verwandt fühlt oder dass man zumindest die Verwandtschaft zu dem anderen herzustellen fähig ist.“ (Georg Stefan Troller, österreichisch-US-amerikanischer Schriftsteller)
„Intellektuell sein, heisst gerecht sein, heisst Verständnis aufbringen für mein Gegenüber, für die Oppositionellen, für die Gegner.“ (Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller und Pazifist, 1881-1942)
„Streitende sollten wissen, dass nie einer ganz recht hat und der andere ganz unrecht.“ (Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890-1935)
„Ein gutes Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte.“ (Hans-Georg Gadamer, deutscher Philosoph, 1900-2002)
Wahrheit
„Wenn du die Wahrheit willst, geh los und suche sie. Genau davor haben sie Angst.“ (Julian Assange, Sprecher der Enthüllungsplattform Wikileaks)
„Die grösste Gefahr in der Moderne geht nicht von der Anziehungskraft nationalistischer oder rassistischer Ideologien aus, sondern vom Verlust an Wirklichkeit. Wenn der Widerstand durch Wirklichkeit fehlt, dann wird prinzipiell alles möglich.“ (Hanna Arendt, deutsch-US-amerikanische Schriftstellerin, 1906-1975)
„Die Lüge wird zur Weltordnung gemacht.“ (Franz Kafka, österreichisch-tschechischer Schriftsteller, 1883-1924)
„Es wurde bisher grundsätzlich immer nur die Wahrheit verboten.“ (Franz Kafka, österreichisch-tschechischer Schriftsteller, 1883-1924)
„Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit kann von allein aufrecht stehen.“ (Thomas Jefferson, US-Präsident, 1743-1826)
„Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze. Man kann sie ruhig unter einem Felsen vergraben, sie stösst sich trotzdem durch, wenn es an der Zeit ist.“ (Frank Thiess, deutscher Schriftsteller, 1890-1977)
„In einer Zeit der Täuschung ist die Wahrheit zu sagen ein revolutionärer Akt.“ (George Orwell, englischer Schriftsteller, 1903-1950)
„Falsch hört nicht auf, falsch zu sein, weil die Mehrheit daran beteiligt ist.“ (Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1828-1910)
„Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.“ (George Orwell, englischer Schriftsteller, 1903-1950)
„Der subversivste Akt, den man begehen kann, ist, wenn man einem Menschen die Wahrheit sagt. Denn wenn die Wahrheit nicht die Macht hat, Unrecht zu untergraben, dann auch sonst nichts.“ (Andrew Vachss, US-amerikanischer Autor, 1942-2021)
„Es ist leichter, eine Lüge zu glauben, die man tausendmal hört, als die Wahrheit, die man nur einmal hört.“ (Abraham Lincoln, 1809-1865, US-Präsident 1861-1865)
„Wenn du keine Feinde hast, hast du noch nie die Wahrheit gesagt.“ (Lukas Bärfuss, schweizerischer Schriftsteller)
„Die Wahrheit ist wie ein Löwe. Sie muss nicht verteidigt werden. Lass sie frei und sie verteidigt sich von selber.“ (Augustinus von Hippo, römischer Kirchengelehrter, 354-430)
Visionen
„Du solltest den Kontakt zu Menschen suchen, die über Ideen und Visionen sprechen und nicht über das Leben anderer.“ (Robert de Niro, US-amerikanischer Schauspieler)
„Eine Weltkarte, auf der das Land Utopia nicht verzeichnet ist, verdient keinen Blick, denn sie lässt die eine Küste aus, wo die Menschheit ewig landen wird. Und wenn die Menschheit dort angelangt ist, hält sie Umschau nach einem besseren Land und richtet ihre Segel dahin. Der Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien.“ (Oscar Wilde, irischer Schriftsteller, 1854-1900)
„Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man strebt, nach der man sich sehnt, die man verwirklichen möchte, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.“ (Erich Fromm, deutsch-amerikanischer Philosoph und Psychoanalytiker)
„Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Menschen zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeug vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Menschen die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.“ (Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller und Pilot, 1900-1944)
„Es genügt nicht, den Menschen Abscheu vor dem Bösen einzuflössen, sie müssen auch zum Guten ermuntert werden.“ (Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1828-1910)
„Wenn die Menschen wollten, hätten sie in ihren Händen eine grössere, schönere und bessere Welt, aber sie beschäftigen sich mit oberflächlichen Dingen, ohne an echte Schönheit zu denken.“ (Anne Frank, 1929-1945)
„Gebt den Menschen Sicherheit und sie werden kreativ.“ (Erich Fromm, deutsch-amerikanischer Psychoanalytiker und Philosoph, 1900-1980)
„In jedem Menschen steckt eine starke treibende Kraft, die, sobald sie freigesetzt ist, jede Vision, Träume oder Wünsche verwirklichen kann.“ (Anthony Robbins, US-amerikanischer Bestsellerautor)
„Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ (Hermann Hesse, deutsch-schweizerischer Schriftsteller, 1877-1912)
„Du musst bereit sein, die Dinge zu tun, die andere niemals tun werden, um das zu erreichen, was andere niemals erreichen werden.“ (Les Brown, US-amerikanischer Autor)
Menschenbild
„Man sieht die Welt nicht so, wie sie ist. Man sieht die Welt so, wie man selbst ist.“ (AnaÏs Nin, US-amerikanische Schriftstellerin, 1903-1977)
„Der beste Weg herauszufinden, ob du jemandem vertrauen kannst, ist ihm zu vertrauen.“ (Ernest Hemingway, US-amerikanischer Schriftsteller, 1899-1961)
„Solange die Menschlichkeit uns verbindet, ist es völlig egal, was uns trennt.“ (Ernst Ferstl, österreichischer Schriftsteller)
Das Gute
„Das Böse ist immer nur extrem, aber niemals radikal, es hat keine Tiefe. Es kann die ganze Welt verwüsten, gerade weil es wie ein Pilz an der Oberfläche weiterwuchert. Tief aber und radikal ist immer nur das Gute.“ (Hannah Arendt, deutsche Philosophin, 1906-1975)
Gewaltlosigkeit
„So wie man Feuer nicht mit Feuer löschen kann, Wasser nicht mit Wasser trocknen, so kann man Gewalt nicht mit Gewalt bekämpfen.“ (Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1828-1910)
Gelassenheit
„Geh deinen Weg und lass die Leute reden.“ (Dante Alighieri, italienischer Dichter und Philosoph, 1265-1321)
„Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust, mit Idioten zu diskutieren.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
Intuition
„Alles, was zählt, ist die Institution, Der intuitive Geist ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
Optimismus
„Kritiker haben wir genug. Was unsere Zeit braucht, sind Menschen, die ermutigen.“ (Konrad Adenauer, ehemaliger deutscher Bundeskanzler, 1876-1967)
„Es gibt für einen Schriftsteller nichts Besseres als eine schlechte Kindheit. Da kann man ein Leben lang daraus schöpfen.“ (Elke Heidenreich, deutsche Schriftstellerin und Kabarettistin)
„Menschen, die sich von Anfang an anstrengen mussten, die gescheitert sind und ihre Ziele nicht auf Anhieb erreicht haben, sind am Ende erfolgreicher.“ (Adam Grant, US-amerikanischer Autor und Psychologie)
„Ich bin nicht gescheitert – ich habe zehntausend Wege entdeckt, die nicht funktioniert haben.“ (Thomas Alva Edison, US-amerikanischer Erfinder, 1847-1931)
„Schon mal versucht. Schon mal gescheitert. Versuche es nochmals. Scheitere noch einmal. Scheitere besser.“ (Samuel Beckett, irischer Schriftsteller, 1906-1989)
„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ (Bertolt Brecht, deutscher Dramatiker und Lyriker, 1898-1956)
„Wer scharf denkt, wird Pessimist, wer tief denkt, wird Optimist.“ (Henri Bergson, französischer Philosoph, 1859-1941)
„Es gibt viele Gründe traurig zu sein. Aber ich begann zu verstehen, dass Leid und Enttäuschungen nicht dazu da sind, um uns zu ärgern, herabzusetzen oder unsere Würde zu verlieren, sondern dazu, um uns reifen zu lassen und zu verwandeln.“ (Hermann Hesse, deutsch-schweizerischer Schriftsteller, 1877-1962)
„Hoffnung geben mir die Menschen, die Tiere und die Bäume und all die Dinge, die schön sind und zum Teil auch immer gut. Und die feste Überzeugung, dass die meisten Menschen Frieden wollen und ihre Ruhe, und die Kinder sollen es gut haben und die Nachbarn auch. Vielleicht wird ja nicht alles schlimmer, sondern besser. Die Chancen sind gleich gross.“ (Sybille Berg, deutsche Schriftstellerin, geboren 1962)
„Tu zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“ (Franz von Assisi, Begründer des Franziskanerordners, 1182-1226)
„Ich weigere mich, ohne Hoffnung zu sein.“ (Nadine Gordimer, südafrikanische Schriftstellerin und Bürgerrechtskämpferin, 1923-2014)
„Du hast die Wahl. Du kannst sagen: Ich bin Pessimist, das wird alles nichts, ich verzichte und garantiere damit, dass das Schlimmste kommt. Oder du orientierst dich an den Hoffnungsschimmern und den vorhandenen Möglichkeiten und sagst, dass wir vielleicht eine bessere Welt errichten werden. Eigentlich hast du gar keine Wahl.“ (Noam Chomsky, US-amerikanischer Linguistiker)
Gleichgültigkeit
„Die Welt ist viel zu gefährlich, um darin zu leben. Nicht wegen der Menschen, die Böses tun. Sondern wegen der Menschen, die daneben stehen und sie gewähren lassen.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Der grösste Schaden entsteht durch die schweigende Mehrheit, die nur überleben will, sich fügt und alles mitmacht.“ (Sophie Scholl, deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, 1921-1943)
„Leben heisst Partei ergreifen. Gleichgültigkeit ist ein mächtiger Faktor in der Geschichte.“ (Antonio Gramsci, italienischer Schriftsteller, 1891-1937)
„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt so ist, wie sie ist. Es wäre nur deine Schuld, wenn sie so bliebe.“ (Die Ärzte, deutsche Rockband)
„An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur die Schuld, die ihn begehen, sondern auch diejenigen, die ihn nicht verhindern.“ (Erich Kästner, deutscher Schriftsteller, 1899-1974)
„Alles, was das Böse braucht, um zu triumphieren, ist das Schweigen der Mehrheit.“ (Kofi Anan, 1938-2018, UNO-Generalsekretär 1997-2006)
Bequemlichkeit
„Zu oft geniessen wir die Bequemlichkeit einer Meinung ohne die Anstrengung des eigenen Denkens.“ (John F. Kennedy, US-Präsident, 1917-1963)
Ablenkung
„Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.“ (Albert Schweitzer, deutsch-französischer Arzt und Philosoph, 1875-1965)
Irrweg
„Die Definition von Wahnsinn: Das Gleiche immer und immer wieder tun und ein anderes Ergebnis erwarten.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
Liebe
„Gibt es eine Möglichkeit, die psychische Entwicklung des Menschen so zu leiten, dass sie der Psychologie des Hasses und des Vernichtens gegenüber widerstandsfähiger werde!“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Du musst so viel Liebe aufbringen, damit aus deinem Feind ein Freund wird.“ (Martin Luther King, US-amerikanischer Bürgerrechtskämpfer, 1929-1968)
„Wir sind auf der Welt, um es uns unbequem zu machen und denen, die uns brauchen, entgegenzugehen. So finden wir uns selbst wieder. Wer sich für die anderen verausgabt, gewinnt sich selbst, denn das Leben besitzt man nur, wenn man es hinschenkt.“ (Papst Franziskus, 1936-2025)
„Der erste Schritt zur Gewaltlosigkeit ist, alles zu respektieren, was lebt.“ (Albert Schweitzer, deutsch-französischer Arzt, Theologe und Philosoph, 1875-1956)
„Wir sind, was wir denken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“ (Siddharta Gautama Buddha, Begründer des Buddhismus, vor rund 2500 Jahren in Indien lebend)
„Jemanden lieben heisst, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.“ (Fjodor Dostojewski, russischer Schriftsteller, 1821-1881)
„Und wenn ich verzweifle, dann erinnere ich mich, dass durch alle Zeiten in der Geschichte der Menschheit die Wahrheit und die Liebe immer gewonnen haben. Es gab Tyrannen und Mörder und eine Zeitlang schienen sie unbesiegbar, doch am Ende scheiterten sie immer. Denkt daran. Immer!“ (Mahatma Gandhi, Pazifist und Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, 1896-1948)
„Wenn es dir möglich ist, mit nur einem Funken die Liebe in der Welt zu bereichern, dann hast du nicht umsonst gelebt.“ (Jack London, US-amerikanischer Autor, 1876-1916)
„Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass wächst, droht Untergang.“ (Mahatma Gandhi, indischer Freiheitskämpfer, 1869-1948)
„Niemand wird geboren, um einen anderen wegen seiner Hautfarbe, seines Hintergrunds oder seiner Religion zu hassen. Den Menschen wird Hass beigebracht, und wenn Hass gelehrt werden kann, kann das auch die Liebe.“ (Nelson Mandela, südafrikanischer Bürgerrechtskämpfer, 1918-2013, Präsident Südafrikas 1994-1999)
„Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet, dann wird es Frieden geben.“ (Jimi Hendrix, US-amerikanischer Gitarrist und Sänger, 1942-1970)
„Ohne Wut wird sich nichts ändern. Aber handeln müssen wir aus Zärtlichkeit.“ (Konstantin Wecker, deutscher Liedermacher)
Ukrainekonflikt
„Ich halte nichts von Forderungen nach mehr Geld für Rüstung der NATO. Die Gefahr, dass sich die Situation verschärft wie im August 1914, wächst von Tag zu Tag. Und am Ende landen wir in einem dritten Weltkrieg.“ (Helmut Schmidt, deutscher Bundeskanzler, 1918-2015, im Jahre 2014)
„Amerika steht nicht aus Nächstenliebe an der Seite der Ukraine, sondern weil es in unserem strategischen Interesse ist.“ (Kamala Harris, US-Präsidentschaftskandidatin)
„Vielleicht war es die NATO, die vor Russlands Tor bellt, die Putin dazu veranlasste, die Invasion der Ukraine zu entfesseln. Ich kann nicht sagen, ob seine Wut provoziert wurde, aber ich vermute, dass die Haltung des Westens sehr dazu beigetragen hat.“ (Papst Franziskus, 1936-2025)
„Die Unabhängigkeit der Ukraine beraubte Russland seiner beherrschenden Position am Schwarzen Meer, wo Odessa das unersetzliche Tor für den Handel mit dem Mittelmeer und der Welt jenseits davon war.“ (Zbigniew Brzezinski, US-Politberater, 1928-2017)
„Denken Sie daran, wir haben acht Jahre damit verbracht, diese Armee in der Ukraine zu dem einzigen Zweck aufzubauen, Russland anzugreifen. Dafür wurde die entwickelt. Deshalb haben die Russen sie angegriffen.“ (Douglas MacGregor, ehemaliger US-Sicherheitsberater)
„Die Hauptschuld an der negativen Entwicklung zwischen dem Westen und Russland nach dem Ende des Kalten Kriegs trifft die USA, insbesondere wegen der Expansion der NATO.“ (Robert Hunter, ehemaliger NATO-Botschafter der USA)
„Wenn die Ukraine Teil der NATO wird, dann bedeutet das aus der Perspektive Russlands eine Kriegserklärung.“ (Angela Merkel, frühere deutsche Bundeskanzlerin)
„Statt sich der NATO anzunähern, hätte die Ukraine eine neutrale Rolle finden sollen: als Brücke zwischen Osten und Westen, was sie auch in der Vergangenheit war.“ (Yves Rossier, ehemaliger Schweizer Botschafter in Moskau)
„Ab 2014 begannen die USA und die NATO, die Ukraine mit Waffen zu versorgen – mit modernen Waffen, militärischer Ausbildung, gemeinsamen Militärübungen und Massnahmen zur Integration der Ukraine in die NATO. Das ist kein Geheimnis. Es war ganz offen. Kürzlich prahlte der Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg, damit. Er sagte: ‚Das ist es, was wir seit 2014 getan haben. Es ist natürlich eine sehr bewusste, starke Provokation. Sie wussten, dass sie sich in einen Bereich einmischten, den jeder russische Führer als untragbar ansehen würde.'“ (Noam Chomsky, US-amerikanischer Linguist)
„Das Einzige, was Russland zu einer heftigen Reaktion provozieren kann, ist die Erweiterung der NATO auf die baltischen Staaten.“ (Joe Biden, US-Präsident 2021-2025, im Jahre 1997)
„Wenn die Ukraine überleben und gedeihen soll, darf sie nicht der Vorpfosten der einen Seite gegenüber der anderen sein – sie sollte eine Brücke zwischen beiden Seiten sein.“ (Henry Kissinger, 1923-2023, US-Aussenminister 1973-1977)
„Wenn wir den dritten Weltkrieg nicht wollen, müssen wir früher oder später aus dieser militärischen Eskalationslogik raus und Verhandlungen aufnehmen.“ (Erich Vad, deutscher Brigadegeneral a.D.)
„Die Entscheidung, die NATO bis zu den Grenzen Russlands zu erweitern, ist der verhängnisvollste Fehler und wird die russische Aussenpolitik in eine Richtung zwingen, die uns entschieden missfallen wird.“ (George F. Kennan, US-Historiker, im Jahre 1997)
„Wir stehen kurz vor einem Atomkrieg. Weil die Vereinigten Staaten einfach nicht in der Lage sind, ihre verdammte Nase aus jedermanns Hinterhof herauszuhalten.“ (Jeffrey Sachs, US-Ökonom)
„Ich habe es in meinem langen politischen Leben noch nicht erlebt, dass öffentliche Meinung so einseitig gesteuert wird, wie das im Fall des Ukrainekriegs geschieht.“ (Günther Verheugen, deutscher SPD-Politiker)
„Der Westen wird mit seiner Ukrainepolitik alles verspielen. Ohne die deutsch-russische Freundschaft wird es keinen Frieden in Europa geben.“ (Michail Gorbatschow, 1931-2022, russischer Staatspräsident 1990/91)
„Der sogenannte Ukraine-Krieg ist ein Krieg der USA gegen Russland. Wer das nicht erkennt, ist ein Opfer der US-Propaganda.“ (Oskar Lafontaine, deutscher Publizist und Politiker)
Russland und der Westen
„Hat denn Europa jemals vertrauensvoll auf die Russen geblickt, kann es das überhaupt: vertrauensvoll und nicht feindselig auf uns blicken? Wird es das jemals können?“ (Fjodor Michailowitsch Dostojewski, russischer Schriftsteller, 1821-1881)
„Während seiner ersten Amtszeit verfolgt Putin bis 2004 eine Politik der offenen Tür zu Europa und den westlichen Ländern. Erst als sich immer mehr ehemalige Sowjetrepubliken dem Westen zuwenden, verändert sich seine Haltung dem Westen gegenüber zu einer zunehmend feindseligeren Politik.“ (Michael Eltchaninoff, französischer Philosoph und Autor)
„Russland wurde von den Amerikanern und ihren Freunden komplett kolonialisiert. Sie waren in den 90er-Jahren omnipräsent, in den Ministerien und in den Banken. Sogar im Aussenministerium erhielt ich Mitteilungen der amerikanischen Botschaft, in denen stand, was ich zu diesem oder jenem Thema zu sagen oder zu tun hätte.“ (Alexander Orlov, russischer Botschafter in Frankreich von 2008 bis 2017)
„Einige Jahre nach dem Ende des Kalten Kriegs waren von Hybris, Arroganz und übertriebener Siegessicherheit des Westens gekennzeichnet.“ (Hubert Védrine, französischer Aussenminister von 1997 bis 2002)
„Als die Sowjetunion zusammenbricht, ist das für Putin eine Tragödie, weil damit alle seine Jugendideale, der Patriotismus, der Dienst am Staat und die Opposition gegenüber dem Westen am Boden liegen.“ (Michel Eltchaninoff, Philosoph und Autor, geb. 1969)
„Während seiner ersten Amtszeit verfolgt Putin bis 2004 eine Politik der offenen Tür zu Europa und den westlichen Ländern. Erst als sich immer mehr ehemalige Sowjetrepubliken dem Westen zuwenden, verändert sich seine Haltung dem Westen gegenüber zu einer zunehmend feindseligeren Politik.“ (Michel Eltchaninoff, Philosoph und Autor, geb. 1969)
„Ziel der USA ist Russlands Spaltung und Zerfall.“ (Ben Hodges, ehemaliger Befehlshaber der US-Armee in Europa)
„Putin hat noch einen langen Weg vor sich, bevor er das Ausmass an Kriegsverbrechen erreicht, die wir in Ländern wie dem Irak, Syrien, Libyen und Afghanistan begangen haben.“ (Chris Hedges, US-Journalist)
„Ich bin fest davon überzeugt, dass die Menschen in Deutschland keine neue Feindschaft mit den Russen wollen. Wir dürfen nicht zulassen, dass das, was unsere beiden Nationen gemeinsam aufgebaut haben, zerstört wird.“ (Michail Gorbatschow, 1931-2022, russischer Staatspräsident 1990/91)
„Das Einzige, was eine russische Reaktion hervorrufen könnte, wäre eine Erweiterung der NATO bis zu den baltischen Staaten.“ (Joe Biden, späterer US-Präsident, im Jahre 1997)
„Jede Friedenslösung muss Russland einbinden und sie muss gerecht sein. Es gibt keinen Frieden ohne Gerechtigkeit.“ (Yves Rossier, ehemaliger Schweizer Botschafter in Moskau)
„Die Russinnen und Russen sind ein wunderbares Volk, emotionale Menschen mit grossen Herzen.“ (Yves Rossier, ehemaliger Schweizer Botschafter in Moskau)
„Die neue Weltordnung wird gegen Russland errichtet, auf den Ruinen Russlands und auf Kosten Russlands.“ (Zbigniew Brzezinski, früherer US-Sicherheitsberater, 1928-2017)
„Das Ziel muss sein, Russland zu zerschlagen und in kleinere Länder aufzuspalten.“ (Kaja Kallas, EU-Vizepräsidentin)
„Wenn ich als Putinversteher bezeichnet werde, so empfinde ich das nicht als Beschimpfung. Der Westen hat es in den vergangenen Jahren verlernt, sich in die Perspektiven anderer Staatsmänner und ihrer Länder hineindenken zu können. Es ist ein Irrtum, dass die westliche Perspektive auf die Welt die einzig zulässige ist.“ (Klaus von Dohanyi, deutscher SPD-Politiker)
Palästina
„Die Behauptung, ich sei ein Antisemit, weil ich mich gegen den versuchten Völkermord an den Ureinwohnern Palästinas eingesetzt habe, ist hinfällig. Die Menschen in der Welt haben die Mauern des Hasses und das Lügengewebe durchschaut.“ (Roger Waters, Musiker von Pink Floyd)
„Wir müssen die Araber vertreiben und ihren Platz einnehmen.“ (David Ben Gurion, erster Premierminister Israels, 1886-1973)
„Macht ihr Leben so bitter, dass sie bereitwillig von selbst den Transfer machen.“ (Benny Alon, israelischer Tourismusminister)
„Es muss klar sein, dass es in diesem Land keinen Platz für beide Völker gibt. Die einzige Lösung ist ein Land ohne Araber.“ (Josef Weitz, Leiter der Landsiedlungsabteilung des jüdischen Nationalfonds JNF, im Jahre 1940)
„Ich verstehe die Parole FROM THE RIVER TO THE SEE, PALESTINE WILL BE FREE so, dass die Region vom Jordan bis zum Mittelmeer frei sein soll von Krieg und Diskriminierung. Dies bedeutet nichts anderes als die friedliche Lösung des Nahostkonflikts.“ (Ruth Dreifuss, ehemalige Schweizer Bundesrätin mit jüdischen Wurzeln)
„Zurzeit haben nur Idealisten eine realistische Alternative zum Albtraum.“ (Omri Boehm, israelisch-deutscher Philosoph)
„Ja, ich werde die Bewohner von Gaza verhungern lassen. Ja, in der Tat. Es ist unsere Pflicht. Ich will die Menschen dort verhungern lassen.“ (Moshe Saada, israelisches Knesset-Mitglied)
„Ich fordere für Gaza Gaskammern. Kindern und Eltern, Frauen und Mädchen, sie alle sind für einen grausamen und harten Tod bestimmt. Man soll sie ohne Mitleid abschlachten.“ (Elad Baraski, israelischer Fernsehmoderator)
„Jedes Kind, jedes Baby in Gaza ist ein Feind. Der Feind ist nicht die Hamas. Wir müssen Gaza erobern und kolonisieren und dürfen kein einziges Kind mehr in Gaza übriglassen. Es gibt keinen anderen Sieg.“ (Moshe Feiglin, israelischer Likud-Abgeordneter)
„Alles, was von Gaza übrig geblieben ist, vernichten wir.“ (Belazel Smotrich, israelischer Finanzminister)
„Was Israel in Gaza tut, ist die verheerendste Form blindwütiger Rache. Man zerstört den anderen, aber gleichzeitig auch den menschlichen Teil in sich selbst.“ (Ayelet Gundar-Goshen, israelische Buchautorin)
„Wir werden nicht ein einziges Gramm Hilfsgüter in den Gazastreifen lassen, bis seine Bevölkerung auf die Knie fällt und fleht. Gaza muss dem Erdboden gleichgemacht werden. So etwas wie unschuldige Menschen gibt es dort nicht.“ (Itamar Ben Gvir, israelischer Politiker und Rechtsanwalt)
„Gaza ist zerstört und zerbrochen, unbewohnbar, und das wird auch so bleiben. Sehr bald werden wir ihr Lächeln wieder auslöschen und es durch die Schreie der Trauer und des Wehklagens derer ersetzen, die mit nichts zurückgelassen werden.“ (Belazel Smotrich, Israels Finanzminister)
„So wie Hitler geschworen hat, jeden Juden zu vernichten, und sagte, er könne nicht leben, solange noch ein Jude existiere, so sage ich: „Wir können nicht leben, solange noch ein Muslim in Gaza ist. Sie müssen eliminiert werden.“ (Moshe Feiglin, israelischer Politiker)
„Wir erlauben zu viel Hilfe in Gaza. Wir sollten Gaza jetzt verbrennen. Das Ziel ist, Gaza auszulöschen. Was dort bleibt, wird eliminiert. Punkt.“ (Nissim Vaturi, Sprecher des israelischen Parlaments)
„Einem Freund wie Israel vertraue ich, dass er die Waffen völkerrechtskonform einsetzt.“ (Roderich Kiesewetter, deutscher CDU-Politiker)
„Die Tatsache, dass es in Gaza bereits 50’000 Tote gibt, ist notwendig und erforderlich für zukünftige Generationen. Für alles, was am 7. Oktober 2023 passiert ist, für jeden Menschen am 7. Oktober, müssen 50 Palästinenser sterben. Es spielt jetzt keine Rolle, ob es sich um Kinder handelt. Sie brauchen hin und wieder eine Nakba.“ (Aharon Haliva, ehemaliger israelischer Geheimdienstchef)
Zukunft
„Die alte Welt stirbt, und die neue Welt kämpft darum, geboren zu werden. Jetzt ist die Zeit der Monster.“ (Antonio Gramsci, italienischer Schriftsteller, 1891-1937)
„Man darf nie aufhören, sich die Welt so vorzustellen, wie sie am vernünftigsten wäre.“ (Friedrich Dürrenmatt, Schweizer Schriftsteller und Dramatiker, 1921-1990)
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Wir brauchen ein neues Bündnis zwischen den Jungen und den Älteren, damit der Lebenssaft derer, die eine lange Lebenserfahrung haben, die Triebe der Hoffnung der Heranwachsenden nährt. So lernen wir die Schönheit des Lebens kennen und schaffen eine geschwisterliche Gesellschaft.“ (Papst Franziskus, 1936-2025)
„Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, so ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit.“ (Dom Helder Camara, brasilianischer Erzbischof, 1909-1999)
„Was mir Hoffnung gibt? Die Menschen, die Tiere und die Bäume und all die Dinge, die schön sind und zum Teil auch immer gut. Und die feste Überzeugung, dass die meisten Menschen Frieden wollen und ihre Ruhe, und die Kinder sollen es gut haben und die Nachbarn auch. Vielleicht wird ja nicht alles schlimmer, sondern besser. Die Chancen sind gleich gross.“ (Sibylle Berg, deutsch-schweizerische Autorin)
„Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber man muss es vorwärts leben.“ (Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph und Schriftsteller, 1813-1855)
„Wer wirklich Neues erdenken will, kann gar nicht genug verrückt sein.“ (Niels Bohr, dänischer Physiker, 1885-1962)
„Sie ändern die Dinge nie, indem Sie gegen die bestehende Realität ankämpfen. Um etwas zu ändern, müssen Sie ein neues Modell entwickeln, das das bestehende Modell überflüssig macht.“ (Buckminster Fuller, amerikanischer Architekt, 1895-1983)
„Die reinste Form des Wahnsinns ist, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Das Geheimnis des Wandels: Konzentriere nicht deine ganze Kraft auf das Bekämpfen des Alten, sondern darauf, das Neue zu formen.“ (Sokrates, griechischer Philosoph, 469-399 v.Chr.)
„Ein neuer Gedanke wird zuerst verlacht, dann bekämpft, bis er nach längerer Zeit als selbstverständlich gilt.“ (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788-1860)
„Die Frage heute ist, wie man die Menschheit überreden kann, in ihr eigenes Überleben einzuwilligen.“ (Bertrand Russell, britischer Philosoph, 1872-1970)
„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“ (Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller und Pilot, 1900-1944)
„Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute. Seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.“ (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker und Politiker, 1856-1950)
„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“ (Albert Einstein, Physiker, 1879-1955)
„Wunderbar, dass niemand warten muss. Wir können jetzt gerade damit beginnen, die Welt schrittweise zu verändern.“ (Anne Frank, 1929-1945)