Ein 173 Meter hohes Einfamilienhaus

In Mumbai liess sich der indische Ambani-Clan – geschätztes Vermögen: 50 Milliarden Franken – ein 173 Meter hohes Einfamilienhaus errichten. Verteilt auf den 27 Stockwerken des sogenannten «Antilia» findet man mehrere Pools, ein Kino, einen Spa-Bereich und sogar eine Art Kühlkammer, die im brütend heissen Sommer Indiens für Abkühlung sorgen soll. Kostenpunkt für den Prunk-Bau: über eine Milliarde Franken.

(www.blick.ch)

Und das bei über zwei Millionen Obdachlosen in ganz Indien…

Sozialistische Revolution innerhalb des Kapitalismus?

Alexandria Ocasio-Cortez, 29, Anwärterin auf die US-Präsidentschaftswahlen 2020, will nichts weniger als eine «sozialistische Revolution». Und sie stösst mit ihren Forderungen bei einer breiten Bevölkerung auf Anklang. So etwa stimmen ihrer Forderung, Reiche mit einem Einkommen von über 10 Millionen Dollar mit 70 Prozent zu besteuern, 59 Prozent der US-Amerikaner und -Amerikanerinnen zu. Weiter fordert AOC, wie Alexandria Ocasio-Cortez von ihren Fans genannt wird, der Staat solle bis 2030 den Ausstoss von Treibhausgasen auf netto null reduzieren. Dazu müsse die gesamte Energieerzeugung, der Verkehr und die Landwirtschaft von Grund auf umgebaut werden. Der Staat müsse Mindestlöhne anheben, die Universität unentgeltlich machen, ein öffentliches Gesundheitssystem einführen sowie ein bedingungsloses Grundeinkommen auszahlen. Diese Forderungen lösten bei vielen Demokraten Schockwellen aus, nicht zuletzt wegen der Kosten, welche diese Massnahmen erfordern würden und sich gemäss der Agentur Bloomberg auf jährlich 8000 Milliarden Dollar beziffern würden. AOC musste aufgrund dieser Reaktionen ihr Programm wieder aus dem Netz nehmen. Entschuldigend meinte sie, es sei ja bloss der «Beginn eines Dialogs».

(NZZ am Sonntag, 17. Februar 2019)

Das Programm von AOC löst bei vielen Demokraten «Schockwellen» aus und AOC muss beschwichtigen: Das alles sei ja bloss der «Beginn eines Dialogs». Dass die von AOC geforderten Massnahmen Kosten von 8000 Milliarden Dollar verursachen würden, was aller Voraussicht nach nicht finanzierbar wäre, zeigt, wie eng der Spielraum «sozialistischer» Ideen innerhalb eines kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems ist. Logischerweise also müsste AOC nicht weniger fordern, sondern mehr: Sie müsste nicht bloss die Zähmung des kapitalistischen Raubtiers fordern, sondern dessen Überwindung. Zumindest bei den 18- bis 29Jährigen wäre sie mit dieser Forderung in bester Gesellschaft, kann doch eine Mehrheit dieser Altersgruppe – aus einer Umfrage des Jahres 2011 – dem Begriff «Sozialismus» mehr abgewinnen als dem Begriff «Kapitalismus».

Das wahre Wesen des Kapitalismus

«Die globale Architektur muss die sozioökonomischen Probleme und Sorgen angehen, die viele Leute in der unteren Mittelklasse der entwickelten Länder haben.»

(Michael Mazarr, Strategieforscher beim US-Thinktank Rand, in: Tages-Anzeiger, 15. Februar 2019)

Mit anderen Worten: Der globalisierte Kapitalismus muss verhindern, dass es der unteren Mittelklasse in den «entwickelten» immer schlechter geht. Was aber ist mit der «Unterschicht» der «entwickelten» Länder, den Tiefstlohnarbeitenden, Arbeitslosen, Ausgesteuerten, Sozialhilfebezügern? Und was ist mit den Menschen in den «unterentwickelten» Ländern? Sie alle scheinen in diesem Kalkül der «globalen Architektur» keine Rolle zu spielen und sind sozusagen inextitent. Damit entlarvt der Kapitalismus sein wahres Wesen: Es geht ihm nicht um das Wohl der Menschen – denn hierzu müsste er sich um das Wohl jedes einzelnen Menschen kümmern -, es geht ihm einzig und allein um seine eigene Machterhaltung – die eben nur so lange gewährleistet ist, als die Mehrheit der Menschen in den reichen Ländern des Westens und des Nordens keinen Anlass hat, das herrschende – kapitalistische – Machtsystem in Frage zu stellen.

(Übrigens: Begriffe wie «globale Architektur» tönen zwar gut, verschleiern damit aber die tatsächlichen Machtverhältnisse: Unsere Welt wird nicht von einer «globalen Architektur» beherrscht, sondern vom kapitalistischen Machtsystem, welches auf der Ausbeutung der Armen und Arbeitenden durch die Reichen und Besitzenden beruht.)

«Im Jugendidealismus erschaut der Mensch die Wahrheit»

Alt-Nationalrat Franz Steinegger kann den Klimastreiks von Schülerinnen und Schülern durchaus Sympathien entgegenbringen. Aber, gibt er zu bedenken, der wichtigste Teil komme erst noch. Jetzt ginge es nämlich darum, nicht nur Forderungen zu stellen, sondern auch praktikable Lösungsvorschläge zu präsentieren.

(Diskussionssendung «Arena» des Schweizer Fernsehens SRF1 am 15. Februar 2019)

Genau so läuft es. Hier die Jugendlichen, die in ihrer ganzen Ehrlichkeit, ihrem grenzenlosen Idealismus und in ihrer unendlichen Sehnsucht nach Gerechtigkeit am liebsten die ganze Welt auf den Kopf stellen würden. Dort die Erwachsenen, die das zwar ein bisschen bewundern, dann aber so schnell wie möglich zu Vorsicht ermahnen und den Jugendlichen auf die Schultern klopfen: Ist ja gut und recht, aber mit dem Idealismus allein kommt ihr nirgends hin, es braucht die politische Knochenarbeit und diese wiederum erfordert Geduld, Durchhaltewillen und Kompromissbereitschaft. Würden die Jugendlichen diesen Rat befolgen, dann wäre das wohl früher oder später das Ende dieses Aufbruchs, dieses Aufschreis, den wir in diesen Tagen zehntausendfach auf unseren Strassen erleben. Die Bewegung wäre versickert, vom System aufgesogen, in der täglichen parteipolitischen «Knochenarbeit» zerrieben. Gewiss braucht es auch «Realisten» und «Pragmatiker». Doch auch wenn manche dieser jungen Menschen den Weg der «Knochenarbeit» wählen, braucht es die anderen, die an ihrem unverbrüchlichen Idealismus und an ihren noch so «weltfremden» Sehnsüchten festhalten, umso mehr. Denn, wie der berühmte Urwalddoktor Albert Schweitzer sagte: «Im Jugendidealismus erschaut der Mensch die Wahrheit. Mit ihm besitzt er einen Schatz, den er gegen nichts austauschen soll.»

Wenn diejenigen, die sich um die Pflege Kranker und Alter kümmern, selber krank werden

In einer Umfrage der Unia bei den Pflegepersonen in der Langzeitpflege gaben 47 Prozent der Befragten an, dass sie nicht bis zur Pensionierung in der Pflege arbeiten wollen. Bei den Fachangestellten Gesundheit (FaGe) lag der entsprechende Anteil sogar bei 52 Prozent. Auch beim diplomierten Pflegefachpersonal ist der Ausstiegswunsch mit 45 Prozent augenfällig. Hauptgrund für den Ausstiegswunsch sind gesundheitliche Probleme. Jede Zweite (49 Prozent) will aufhören, weil der Pflegeberuf ihre Gesundheit schädigt oder ruiniert. Zum einen sind Pflegeberufe per se körperlich und psychisch belastend. Mit der Subjektfinanzierung sei die Pflege zudem ökonomisiert worden.

Die Zerstückelung der einzelnen Leistungen habe die Arbeit intensiviert und stressanfälliger gemacht, erklärten die Unia-Vertreter. 86 Prozent der Befragten fühlen sich laut Umfrage oft müde und ausgebrannt. 72 Prozent gaben an, regelmässig unter körperlichen Beschwerden zu leiden. 70 Prozent erklärten über alle Berufsgruppen hinweg, sie fühlten sich während der Arbeit ständig gestresst. Zu den gesundheitlichen Risiken kommt hinzu, dass sich die Pflegenden unterbezahlt fühlen. 79 Prozent erachten ihren Lohn als den Anforderungen nicht angemessen, diese Klage kommt insbesondere von Assistenzpersonal. Eine Pflegehelferin mit einem Pensum von 72 Prozent verdient gemäss den Unterlagen knapp 2900 Franken brutto. Der durchschnittliche Beschäftigungsgrad in der stationären Langzeitpflege in der Schweiz liegt bei 72 Prozent. Viele Pflegende arbeiten angesichts der schwierigen Arbeitsbedingungen Teilzeit. Fast 90 Prozent der Angestellten in der Langzeitpflege sind Frauen. 87 Prozent waren der Meinung, dass zu wenig Personal angestellt sei. Der gleiche Prozentsatz gab an, nicht genügend Zeit für Bewohner und Patientinnen zu haben. Das Resultat der Überlastung sei eine mangelhafte Qualität der Pflege (92 Prozent).

(www.20minuten.ch)

Dass ausgerechnet jene, die sich um die Gesundheit anderer kümmern, selber dabei krank werden, ist der blanke Hohn. Schuld daran ist einmal mehr das kapitalistische Optimierungsprinzip von Input und Output, wonach zu den geringsten Kosten die grösstmögliche Effizienz zu erzielen ist. Dazu als zweiter kapitalistischer Hammerschlag die relativ geringe Entlöhnung des Pflegepersonals. So kommen zu den Schmerzen im Rücken und in den Beinen die Schmerzen in der Seele: die Demütigung, so hart und aufopfernd zu arbeiten und dennoch so wenig zu verdienen…

Zwei Lösungsvorschläge sind angesagt. Erstens die vollständige Befreiung der öffentlichen Grundversorgung vom Kosten-Nutzen-Wettbewerb. Für eine gewisse Anzahl von Heimbewohnern bzw. Patientinnen braucht es so und so viel Personal. Basta. Dann können die Pflegenden vollumfänglich ihre Arbeitszeit dem Berufsauftrag widmen und müssen nicht stundenlang am Computer sitzen und Formulare ausfüllen. Zweitens die Einführung eines Einheitslohns, in diesem wie in jedem anderen Beruf. Dann könnte man auch noch von einem 50-Prozent-Job anständig leben.

Hier mehr zum Thema Einheitslohn: http://www.petersutter.ch/2018/12/was-ist-ein-gerechter-lohn.html

 

Ein neues Lebensgefühl

Auch in den USA kommt besonders von der jungen Generation Druck auf die Politik. Der Green New Deal – eine Vision, wie die Regierung mit radikalen Schritten die Erderhitzung bekämpfen, gleichzeitig aber auch Millionen gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen könnte – wurde massgeblich von einer Jugendbewegung, dem Sunrise Movement, initiiert. Dabei handelt es sich um eine Basisorganisation, die erst vor eineinhalb Jahren von sechs Collegeabsolventen und -Absolventinnen gegründet wurde und inzwischen über rund hundert Sektionen verfügt. Vor allem in den vergangenen Monaten ist die Bewegung gewachsen. Sie ist somit Teil der internationalen Jugendbewegung für das Klima, die am 15. März weltweit streiken wird – auch in den USA. Dass sich besonders Jugendliche engagieren, erklärt Varshini Prakash, eine der Gründerinnen des Sunrise Movement, mit einem neuen Lebensgefühl: «Wir haben weniger zu verlieren als jede andere Generation – und alles zu gewinnen.»

(Wochenzeitung, 14. Februar 2019)

Was für wunderbare Zeichen einer neuen Zeit…

Wie eine Hydra, bei der immer wieder neue Arme nachwachsen

Die Wohnungsmieten in deutschen Städten sind zwischen 2008 und 2017 massiv angestiegen: in Stuttgart um 48 Prozent, in München um 53 Prozent und in Berlin um 83 Prozent. Im gleichen Zeitraum sind die Reallöhne um zehn Prozent angewachsen.

(Fernsehen SRF1, 10vor10, 13. Februar 2019)

Die auf den ersten Blick gute Nachricht – Reallohnerhöhung von zehn Prozent innerhalb von zahn Jahren – entpuppt sich als Bumerang, wenn man sie in Beziehung setzt zu den Lebenshaltungskosten wie etwa der Wohnungsmiete. Zuckerbrot und Peitsche. Das ist das Wesen des Kapitalismus: Vorne ködert er dich mit süssen Versprechungen, hinten zieht er dir das Mehrfache davon wieder aus der Tasche. In Berlin haben unlängst 20’000 Menschen gegen die steigenden Mietpreise demonstriert. Aber eigentlich müssten sie – und unzählige andere – gegen das kapitalistische Wirtschaftssystem demonstrieren, hängt doch im Kapitalismus alles mit allem – Löhne, Mieten, Steuern, Abgaben, Lebenshaltungskosten, Krankenkassenprämien, usw. – unauflöslich zusammen wie bei einer Hydra, bei der, würde man den einen Arm abschlagen, sogleich an anderen Orten unzählige andere nachwachsen würden.

Load Controller: Zehn Stunden Arbeit ohne Pause – und das mitten in der Schweiz

Load Controller bestücken Flugzeuge mit Ladung – am Flughafen Zürich bis zu zehn Stunden ohne Pause. Sie sind verantwortlich dafür, dass die Flugzeuge gleichmässig beladen werden und nicht in Schieflage geraten können, was leicht einen Absturz zur Folge haben könnte. Arbeitgeber ist die zur Emirates-Gruppe gehörende Dnata Switzerland. Sie ist am Zürcher Flughafen für die Bodenabfertigung zuständig – neben Swissport und AAS. Dnata hat keinen guten Ruf. «Sie fällt immer wieder negativ auf: Tieflöhne, schlechte Sozialleistungen und zu lange Arbeitszeiten », sagt Stefan Brülisauer von der Gewerkschaft VPOD. Und was sagt das zuständige Arbeitsinspektorat? «Die Pausenregelungen des Arbeitsgesetzes gelten grundsätzlich auch für Arbeitnehmende, die an einem Flughafen tätig sind. Wir haben uns deshalb bei der Firma bereits gemeldet», sagt Arbeitsinspektor Thomas Zollinger. «Selbstverständlich kann die Sicherheit gefährdet sein, wenn die Load Controller übermüdet und unkonzentriert sind», sagt auch der Luftfahrtexperte Hansjörg Egger. «Das müsste das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) dringend kontrollieren.» Dort sieht man das anders: Fehlende Pausen oder Überstunden zum Nulltarif seien in erster Linie ein Thema arbeitsrechtlicher Natur, und das Bazl sei nicht (primär) dafür zuständig. Die Abfertiger würden zwar regelmässig inspiziert, es werde auch darauf geachtet, dass keine Doppelschichten gearbeitet werden. Eine Kontrolle der geleisteten Arbeitszeiten gebe es aber nicht. «Grundsätzlich sind die Airlines und die Piloten dafür verantwortlich, dass die Flugzeuge ordnungsgemäss und sicher geladen werden.»

(www.beobachter.ch)

 

Schöne neue – globalisierte – Welt. Da spielen sich alle Mechanismen des Kapitalismus in seiner Endform gegenseitig in die Hände. Erstens: «Dnata Switzerland», der Name erweckt den Anschein eines Schweizer Unternehmes, ist in Tat und Wahrheit ein Ableger der «Emirates»; Menschen, die in der Schweiz arbeiten, sind also Arbeitsbedingungen unterworfen, die irgendwo in einem arabischen Golfstaat definiert werden. Zweitens: Es gibt nicht nur einen einzigen Beladungsdienst, sondern gleich drei, neben «Dnata Switzerland» noch Swissport und ASA. Es braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass diese drei Firmen in einem permanenten gegenseitigen Konkurrenzkampf um Kosten und Effizienz stehen, ein Konkurrenzkampf, der wie immer auf dem Buckel der Arbeitenden ausgetragen wird. Drittens: Das zuständige Bundesamt für Zivilluftfahrt erklärt sich ausserstande, zu diesen Missständen Stellung zu nehmen und jeder schiebt die Verantwortung auf den anderen ab. 

In Windeln zur Arbeit

In den Schlachtbetrieben in den USA arbeiten oft Immigranten, die kaum Englisch sprechen und einfach nur glücklich sind, einen Job zu haben. Eine sehr leicht ausbeutbare Gruppe. Einige Betriebe verbieten den Schlachtarbeitern, während der Schichten die Toiletten zu benutzen. Die Arbeiter sind also gezwungen, in Windeln zum Dienst zu kommen. 

(Elizabeth Anderson, www.zeit.de)

Wie heisst es so schön in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung: «Jeder hat das Recht darauf, nach Glück zu streben.»

Immer mehr Stress am Arbeitsplatz

Jeder vierte Erwerbstätige hat zu viel Stress am Arbeitsplatz. Laut dem Stress-Monitoring 2018 der Gesundheitsförderung Schweiz werden 27 Prozent der Arbeitnehmer über ihre Ressourcen hinaus belastet, 30 Prozent fühlen sich emotional erschöpft. Wer sich zu lange im Teufelskreis aus Überarbeitung und Überforderung bewegt, landet in einem emotionalen, geistigen und körperlichen Erschöpfungszustand. Studien zeigen zudem auf, dass der von Erwerbstätigen empfundene Stress stets grösser werde. Ursachen seien der Wandel in der Arbeitswelt sowie die veränderten Produktionsmethoden.

(Tages-Anzeiger, 14. Februar 2019)

Sind die «bösen» Arbeitgeber daran Schuld? Diese Erklärung wäre zu einfach. Es ist vielmehr das dem kapitalistischen Wirtschaftssystem zugrunde liegende Konkurrenzprinzip, dem die Firma, ob sie will oder nicht, unterworfen ist. Dieses Konkurrenzprinzip zwingt jeden dazu, schneller und besser zu sein als die Konkurrenz, ein Teufelskreis, der an Härte und Rücksichtslosigkeit naturgemäss laufend zunimmt, da in diesem Spiel jeder zugleich Jäger und Gejagter ist. So wie bei den Skirennfahrern und Skirennfahrerinnen, die sich gegenseitig zu immer höheren Leistungen anstacheln, bis ihre Körper, wie Lindsey Vonn sagte, «gebrochen» sind. Eine Lösung besteht nicht in Burn-out-Präventionsmassnahmen der einzelnen Firma. Eine Lösung besteht nur in einem neuen, nichtkapitalistischen Wirtschaftssystem, das nicht mehr auf dem zerstörerischen Gegeneinander beruht, sondern auf dem Miteinander, auf Fürsorge und Gemeinwohl.